Von der Schleiferei zur eigenen Software
Aus der Praxis für die Praxis
Ich bin Michael Csako, gelernter Polymechaniker mit 24 Jahren Berufserfahrung. Zusammen mit meinem Bruder führe ich die Laszlo Csako GmbH – eine Präzisionsschleiferei in Herzogenbuchsee mit 8 Mitarbeitern.
Das Problem
Unsere Planung sah jahrelang so aus wie bei den meisten: Excel, Whiteboard, Kopfmonopol. Aber das grössere Problem war: Entscheidendes Prozesswissen steckte in einzelnen Köpfen und war beim nächsten Auftrag nicht zuverlässig greifbar.
Die Lösung
Also habe ich Blue7A selbst gebaut. Zuerst nur für uns. Eine Planung, die so denkt wie wir an der Maschine, und ein System, das Hinweise und Erfahrungswissen direkt beim Arbeitsschritt nutzbar macht.
Was dabei rausgekommen ist
Fähigkeiten statt Tabellenchaos
Jede Maschine bekommt Fähigkeiten: Rundschleifen 600, Innenschleifen 10–200, etc. Ein Auftrag verlangt Fähigkeiten. Neue Maschine im Betrieb? Fähigkeiten anhaken, fertig. Keine 200 Aufträge nachpflegen.
Prioritäten die Sinn machen
Wenn Meyer anruft und das Teil muss morgen raus – Prio hoch, der Rest schiebt sich. Genau so wie's der Meister eh macht. Ohne sich durch fünf ERP-Menüs zu kämpfen.
Fertigungswissen im Prozess
Spezielle Aufspannung? Kurz ein Foto machen – es wird direkt mit dem Arbeitsgang verknüpft und erscheint beim nächsten ähnlichen Teil wieder.
Das Ergebnis
Blue7A ist keine ERP-Software, die zufällig auch planen kann. Es ist Produktionsplanung für die Werkstatt – plus ein System, das Fertigungswissen wiederholbar macht.
Wenn's bei uns in der Schleiferei funktioniert, funktioniert es auch dort, wo heute noch zu viel Wissen nur in Köpfen steckt.